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Paweł Pawlikowski, Polen, 2013o

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Bevor die junge Ida im Polen des Jahres 1962 ihr Gelübde als Nonne ablegt, besucht sie ihre Tante Wanda. Diese gibt sich nicht nur höchst unchristlichen Genüssen hin, sondern klärt Ida auch über deren jüdische Wurzeln auf. Langsam entdeckt Ida eine neue Welt.

Ein poetisch schillerndes Kleinod von nur gerade 80 Minuten Länge hat der Pole Pawel Pawlikowski (derzeit mit «Cold War» in den Kinos) da komponiert. Kunstvoll verwebt er Fragen von Identität und Schuld zu einer Erinnerungsreise ins Polen der Nachkriegszeit, geprägt von John Coltranes Musik und malerischen Schwarzweissbildern. Ein kleines, aber umso eindrücklicheres Festival des filmischen Blicks.

Pascal Blum

Polen, die sechziger Jahre. Wie ein Panzer aus Eis liegt die Vergangenheit über dem Land, das Erbe von Stalin und Hitler. Pawel Pawlikowski findet herbe, stille Bilder in einem überwältigenden Schwarz-Weiß für diesen Zustand und für die Suche seiner Protagonisten: Die Novizin Anna wird kurz vor dem Gelübde zur ihrer Tante geschickt und erfährt, dass sie eigentlich Jüdin ist und Ida heißt. Nun will sie wissen, was mit ihren Eltern während der deutschen Besatzung geschah.

Martina Knoben

Dans un noir et un blanc qui sont les couleurs de ses souvenirs, et un format carré qui encadre les visages comme des tableaux, rythmé par le saxo de Coltrane et la transcription par Busoni d’un choral de Bach, porté par une jeune actrice d’autant plus bouleversante qu’elle n’est pas actrice (Agata Trzebuchowska), Ida est un film épuré d’une beauté à couper le souffle.

Jérôme Garcin

C'est un film aux immenses espaces vides. La lumière qui l'irradie semble écraser des personnages que Pawel Pawlikowski filme souvent au bord du cadre, comme isolés ou apeurés. Ces plans fixes en noir et blanc, entêtants, beaux, presque esthétisants, suscitent le trouble et le mystère.

Pierre Murat

Galerieo

11.03.2014
© Alle Rechte vorbehalten Filmbulletin. Zur Verfügung gestellt von Filmbulletin Archiv
25.03.2014
© Alle Rechte vorbehalten critic.de. Zur Verfügung gestellt von critic.de Archiv
The New York Times, 01.05.2014
© Alle Rechte vorbehalten The New York Times. Zur Verfügung gestellt von The New York Times Archiv
Film Comment, 18.04.2014
© Alle Rechte vorbehalten Film Comment. Zur Verfügung gestellt von Film Comment Archiv
The Guardian, 17.09.2014
© Alle Rechte vorbehalten The Guardian. Zur Verfügung gestellt von The Guardian Archiv
Interview with Pawel Pawlikowski
/ ARTE
en / 15.03.2017 / 17‘50‘‘

Video Essay: Storytelling in Ida
Benjamin Ades / Benjamin Ades
en / 05.05.2017 / 11‘04‘‘

Video Essay: Framing the Faith of Ida
Steven Vredenburgh / Steven Vredenburgh
en / 10.11.2014 / 8‘10‘‘

Interview with Director Pawel Pawlikowski
Von Terry Gross / NPR
en / 20‘21‘‘

Filmdateno

Genre
Drama
Länge
80 Min.
Originalsprache
Polnisch
Wichtige Auszeichnungen
Oscar 2015: Bester fremdsprachiger Film | Europäischer Filmpreis 2014: Bester Spielfilm
Bewertungen
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ØIhre Bewertung7.4/10
IMDB-User:
7.4 (51128)
Cinefile-User:
< 10 Stimmen
KritikerInnen:
< 3 Stimmen q

Cast & Crewo

Agata TrzebuchowskaAnna
Agata KuleszaWanda
Joanna KuligSinger
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Bonuso

iGefilmt
Interview with Pawel Pawlikowski
ARTE, en , 17‘50‘‘
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Video Essay: Storytelling in Ida
Benjamin Ades, en , 11‘04‘‘
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Video Essay: Framing the Faith of Ida
Steven Vredenburgh, en , 8‘10‘‘
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gGeschrieben
Besprechung Filmbulletin
Pierre Lachat
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Besprechung critic.de
Sonja M. Schultz
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Besprechung The New York Times
A.O. Scott
s
Interview with Pawel Pawlikowski
Film Comment / Violet Lucca
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Portrait: Director Pawel Pawlikowski
The Guardian / Tom Seymour
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hGesprochen
Interview with Director Pawel Pawlikowski
NPR / en / 20‘21‘‘
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